Ich habe mal wieder den Quabla und den Laplace gebraucht und bisher verwendete ich immer
\Box
und \bigtriangleup
.Das sieht so aus:
Ich bin persönlich nicht wahnsinnig anspruchsvoll was das Design angeht, aber heute fand ichs einfach zu hässlich und hab nach etwas ausgiebigerer, erfolgloser Suche (GINMF) beschlossen einfach selbst einen zu bauen. Zunächst sind mir die Operatoren einfach etwas zu groß, vor allem bei kleinen lateinischen Buchstaben und desweiteren finde ich dass gerade bei dem
\phi
das ganze auch etwas zu hoch sitzt.Nach einem ausgiebigen Buchstudium musste ich feststellen, dass das jeder Autor anders löst und die meisten schauen nur OK aus, der Rest noch schlechter. Auffällig dabei ist, das drei verschiedene Zeichen im Gebrauch sind für das Laplace,
\bigtriangleup, \Delta
und eins, was ich nicht identifizieren konnte, vermutlich eine italizierte Version von \Delta
. Das ist natürlich alles eine Frage des Geschmacks und der Konvention für Vektoren im jeweiligen Text; ich präferiere auch nach dem Vergleich noch \bigtriangleup
.Nach einigem rumprobieren musste ich feststellen, dass tieferstellen gerade bei Buchstaben wie dem A, das eine relativ definierte Baseline hat, nicht toll aussieht und habe letztlich nur alles etwas kleiner gemacht. Das Problem dabei ist, dass
\scriptsize
für den Quabla und \footnotesize
Laplace optimal wären in meinen Augen, es aber inkonsistent aussieht, wenn die in verschiedenen Größen in der gleichen Gleichung auftauchen.Ich würde daher vorschlagen, wenn beide in einer Gleichung vorkommen
\footnotesize
zu nutzen und ansonsten das jeweils optimale wählen. Ist zwar auch inkonsistent, aber das kleinste Übel in meinen Augen. Ergebnis:
\newcommand{\Lapl}{\hbox{\footnotesize{$\bigtriangleup$}}}
\newcommand{\Quabla}{\hbox{\footnotesize{$\Box$}}}
\newcommand{\quabla}{\hbox{\scriptsize{$\Box$}}}
Das Endresultat sieht so aus:
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